Kranker Darm, kranker Mensch … Vortrag Dr. Reinhard Kobelt 19. September 2019

Vortrag von Dr. Dr. Reinhard Kobelt, Donnerstag 19.09.2019

Kranker Darm, kranker Mensch: Warum der Darm krank wird …
Und wie sich Darmgesundheit wieder herstellen lässt

Stadthalle Oberursel, 19 Uhr, Eintritt frei

Darmsanierung und Entgiftung sind in naturheilkundlichen Kreisen sehr populär – und das zurecht: Der Darm mit den Milliarde Bakterien ist eine der zentralen Stellen für die Gesundheit des Menschen. Wir besitzen im Darm ca. 3 kg uns schützenden Bakterien, mit denen wir zum Teil auch in einem genetischen Austausch sind!

Wussten Sie, dass unser Gehirn eine Ausstülpung des Darmes war? Biochemische und neuronale Prozesse im Darm sind sehr ähnlich wie im Gehirn. Wenn der Darm „vergiftet“, z.B. durch wuchernde pathogene Keime (z.B. Clostridien), oder auch, wenn ein „leaky gut“ vorliegt, d.h. die Darmbarriere nicht dicht ist, dann kommt es sehr oft auch zu psychischen Symptomen, beispielsweise zu einer Depression.

Die Ursachen von Darmerkrankungen sind meist toxische Belastungen, z.B. durch Pestizide (Stichwort Glyphosat), toxische Metalle wie Quecksilber, Arsen, Blei, Aluminium (Stichwort hier: Impfungen) oder auch falsche, einseitige Ernährung.

Heutzutage haben bereits Babys und Kleinkinder häufig Darmprobleme und Folgeerkrankungen wie Allergien, Asthma, Neurodermitis. Warum? Eine Mutter entgiftet in der Schwangerschaft über das Kind ca. 80% ihrer Gifte. Das ist eine sehr viel stärkere Giftbelastung als in früheren Generationen. Dazu kommt oft ein gestörter Bakterienaufbau durch eine Kaiserschnittgeburt und oder durch eine fehlende bakterielle Versorgung über die Muttermilch.

Unser Referent Dr. Dr. Reinhard Kobelt ist naturheilkundlich tätiger Arzt mit Praxis in Bad Homburg. Nach Promotionen in Chemie und Medizin war er zunächst unter anderem in der Klinischen Forschung für die Pharmaindustrie tätig, bevor er sich vor ca. 15 Jahren von den symptomorientierten Verfahren der konventionellen Medizin und Pharmaindustrie ab- und der Naturheilkunde zuwandte. Er wird an diesem Abend die Zusammenhänge der Darmgesundheit und ihrer Gefahren erläutern – und auch darstellen, wie sie therapeutisch wieder herzustellen ist. Weitere Infos: www.drkobelt.de

 

Bild: © OpenClipart-Vecotrs auf Pixabay

Tipp im Juni: Leistungen des Naturheilbunds kennen und nutzen

Der Deutsche Naturheilbund (DNB), Dachverband der Naturheilvereine, setzt sich seit 130 Jahren für die Verbreitung naturheilkundlichen Wissens ein – unabhängig, ehrenamtlich und gemeinnützig, als Laienorganisation mit zahlreichen kompetenten Ärzten, Heilpraktikern, Gesundheits- und Ernährungsberatern. Der DNB hat u.a. die Gründung unseres NHV Taunus unterstützt und uns seither in verschiedenen Fragen erfolgreich beraten. Er hat den jährlichen, bundesweiten „Tag der Naturheilkunde“ etabliert und stellt den teilnehmenden Vereinen kostenlose Werbemittel zur Verfügung. Schauen Sie sich doch immer wieder mal auf der Website des DNB um, und nutzen Sie Angebote und Leistungen: www.naturheilbund.de

 

(Foto: CW, NHV Taunus)

Tipp des Monats Mai: Impfpflicht – wir empfehlen selbst denken …

Wie halten Sie es zum Thema Impfpflicht? Und woher beziehen Sie Ihre Informationen? Dadurch, dass dieses Thema von der Politik derzeit so forciert wird, bekommt die bisher meist nur private Entscheidungsnot von einem geringen Teil der Eltern (viele machen ohnehin das, was der Arzt empfiehlt) endlich den öffentlichen Diskussionsraum. Das wird zu einer überfälligen Sensibilisierung breiter Bevölkerungsteile führen. Wenn Sie sich zu diesem Thema seriös informieren wollen, finden Sie Infos, Fakten, Argumente (und wiederum eine Petition) hier:

https://www.individuelle-impfentscheidung.de

Es handelt sich dabei nicht um „alternative Fakten“ oder verschwörungstheoretische Theorien! Ein spannendes Thema mit vielen Aspekten, auch dann, wenn man selbst gerade nicht betroffen zu sein scheint. Ob die Masern-Impfung für die „Volksgesundheit“ – denn darum geht’s ja in der Diskussion, nicht um das jeweils zu impfende Kind – wirklich so bedeutend ist, wie derzeit der Anschein erweckt wird, darf man mit Fug und Recht bezweifeln. Interessant ist aber unter anderem der Umgang mit dem individuellen Recht auf Entscheidungen über Gesundheit, schließlich ist Impfen zunächst einmal (wie andere Eingriffe auch) eine Körperverletzung. Dass man das in anderen Ländern nicht so „zimperlich“ sieht, ist bedenkenswert, aber auch kein durchschlagendes Argument.

Falls Sie wirklich einmal selbst eine Impfempfehlung benötigen, können wir das Buch von Dr. Martin Hirte empfehlen: „Impfen Pro & Contra: Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung“. Natürlich muss man auch nach dieser Lektüre immer noch selbst denken und selbst entscheiden.

Bild: © Pixabay/Pixaline

Tipp des Monats April: Mobilfunkgefahren reduzieren

Es gibt Entwicklungen, die unaufhaltsam erscheinen, bedrohlich wirken und denen wir wenig Gutes abgewinnen können, man fühlt sich ohnmächtig und wahlweise traurig-ängstlich oder wütend, und dann … verdrängen wir, ganz oft zumindest. Dazu zählt für das Thema Mobilfunk. Auf der jüngsten Jahrestagung des Deutschen Naturheilbundes (DNB), Dachverbands der Naturheilvereine, hat Dr. Wolf Bergmann einen überzeugenden Vortrag zu den Gesundheitsgefahren von Mobilfunk (und anderen Quellen von Elektrosmog) gehalten, sie sind bereits heute immens – und werden u.a. durch die Umsetzung des G5-Standards noch massiv zunehmen. Wenn Sie sich dazu qualifiziert informieren wollen, lesen Sie hier:

http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/

Es gibt Petitionen, und der DNB hat durch seinen Appell nach der Tagung nicht unbedeutend dazu beigetragen, dass die jüngste Mobilfunk-Petition eben noch rechtzeitig genug Unterzeichner fand. Aber wie schnell richten wir uns wieder ein ins Verdrängen? Natürlich ist das ständige Sich-Sorgen oder Wütend-Sein nicht gesund. Apropos gesund: Wie halten Sie es mit dem gelegentlichen „Handy-Fasten“? Pro Woche das Handy einen kompletten Tag (und nachts sowieso) abschalten, geht das? Warum nicht?!

Bild: © Pixabay/Michael Schwarzenberger

Gesunde Ayurveda-Tipps für den Alltag: Vortrag v. Kerstin Rosenberg am 27. Juni 2019

Vortrag von Kerstin Rosenberg

Donnerstag, 27.06.2019, 19 Uhr, Stadthalle Oberursel, Eintritt frei

Im Ayurveda, der traditionellen Heilkunde Indiens, steht der Mensch im Fokus der Behandlung und nicht die Krankheit. Zur Stärkung der natürlichen Heilkräfte von Körper und Psyche helfen ganzheitliche Gesundheitsempfehlungen entsprechend der individuellen Konstitution und Lebensweise. Die richtige Ernährung nimmt dabei eine führende Rolle ein.

Wie wir die tägliche Nahrung als Medizin nutzen können erklärt die bekannte Ayurveda-Expertin und Buchautorin Kerstin Rosenberg auf anschauliche Weise. Nutzen Sie das Gewürzregal und den Kräutergarten als Hausapotheke und lernen Sie einfache Ayurveda-Rezepte zur Behandlung von Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen, Blähungen oder Schlafstörungen kennen.

Kerstin Rosenberg ist eine international bekannte Spezialistin für Ayurveda-Ernährung, -Psychologie und -Therapie. Seit 1996 bildet sie Ayurveda-Interessierte in verschiedenen Ländern Europas aus. Die erfolgreiche Buchautorin hat mittlerweile zwölf bekannte Ayurveda-Bücher mit den Schwerpunkten Ernährung, Frauen- und Kinderheilkunde, Prävention und Manualtherapie geschrieben, welche zum Teil in mehreren Sprachen veröffentlicht wurden.

 

Foto: © AquaSpiritLens auf Pixabay

Nahrung fürs Köpfchen: Vortrag und Rezepte von Erika Zilch am 22. Mai 2019

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19.00, Stadthalle Oberursel, Eintritt frei

Für eine geistige Fitness, gute Konzentration und Leistungsfähigkeit benötigt unser Gehirn Vitalstoffe, die es gut versorgen. Welche Treibstoffe feuern Babys Gehirn an? Welche Nahrungsmittel sind für Mutter und Kind am Anfang wichtig? Welches Gehirnfutter unterstützt unsere geistige Leistungsfähigkeit bis zum hohen Alter und schafft dadurch die notwendigen Voraussetzungen einer optimalen Gehirnfunktion?

An diesem Abend klärt Erika Zilch über die wichtigsten Nährstoffe auf, und geht auch auf Symptome bei verschiedenen Nervenstörungen ein. Am Ende werden leckere Rezepte für klares Denken vorgestellt.

Dipl.-päd. Erika Zilch war Erzieherin, ist PEKiP-Gruppenleiterin und PäPKi-Therapeutin, sie arbeitet seit zehn Jahren in eigener pädagogischer Praxis (http://www.pp-erika-zilch.de). Sie ist Mitglied im NHV Taunus und hat für uns in den vergangenen Jahren schon verschiedene Vorträge zu bedarfsgerechter Ernährung gehalten.

 

Bild: © Gerd Altmann/Pixabay

NHV-Natur- und Baumführung mit Naturpädagoge Jörg Fritz am 6. April 2019

Samstag, 06.04.2019, Oberursel (Treffpunkt siehe unten)

15.00-18.00 Uhr, Anmeldung erforderlich

Bäume hatten und haben schon immer eine besondere Bedeutung für uns Menschen. Doch seit einigen Jahren ist die Wiederentdeckung der Bäume als Partner des Menschen und wichtige Gesundheitsfaktoren ein mächtiger Trend. Bäume und Wälder bieten Heilung (und Vorbeugung) für Körper, Geist und Seele.

Jörg Fritz wandte sich schon als junger Mensch dem Wald und der Natur zu. Er hat Ausbildungen in Pädagogik, Ökologie und Landschaftstherapie absolviert und 1996 erhielt er einen Lehrauftrag an Grundschulen, den Sachkundeunterricht naturpädagogisch zu begleiten. Im darauffolgenden Jahr gründete er mit einigen Mitstreitern einen der ersten Waldkindergärten im Hochtaunuskreis. Seit 2003 arbeitet er als Lehrer für Gartenbau, Naturkunde und Ökologie an der Freien Waldorfschule Vordertaunus in Oberursel. Er ist als Dozent und Naturführer sehr gefragt – und wir freuen uns, auch in diesem Jahr im Naturheilverein Taunus seine beliebte Natur- und Baumführung anbeten zu können.

Teilnahmegebühr: 12,- €/16,-€ (NHV-Mitglieder/Nicht-Mitglieder)

Teilnehmerzahl: max. 15

Treffpunkt: Freie Waldorfschule Oberursel, Eichwäldchenweg 8, Oberursel
(5 Min. Fußweg von U-Bahn-Haltestelle Kupferhammer)

Für die Führung ist eine Anmeldung erforderlich: info@nhv-taunus.de

Die Anmeldung wird erst nach Eingang des Teilnahmebetrags auf das NHV-Konto als verbindlich gewertet: Naturheilverein Taunus, IBAN: DE02 5125 0000 0001 0715 64, Taunus Sparkasse

Foto: ©NHV Taunus/C.Wagner

Naturheilkunde für Haustiere: „Sprechstunde“ mit Tier-HP Tanja Kraus am 10. April 2019

NHV-Treff mit Tierheilpraktikerin Tanja Kraus  

Mittwoch, 10.04.2019, 19.00 Uhr, Stadthalle Oberursel, Eintritt frei

Auch bei unseren Vierbeinern muss es nicht immer die schulmedizinische Keule sein: Bei vielen alltäglichen und typischen Beschwerden und Erkrankungen helfen Homöopathie und Naturheilkunde. Und wie bei uns Menschen gilt auch bei den Tieren: Vorbeugung ist die beste Medizin.

Tierheilpraktikerin Tanja Kraus gibt an diesem Abend neben einer kurzen allgemeinen Einführung, was Ganzheitsmedizin für Haustiere beinhaltet, viele praktische Tipps für Hunde- und Katzenhalter. Es geht um „Klassiker“ wie die chronische Niereninsuffizienz bei Katzen oder die Arthrose bei Hunden. Aber auch seelische Traumata bei Hunden aus dem Tierschutz werden angesprochen. Sie erhalten außerdem Vorschläge für Ihre Haustierapotheke – und Hinweise, was Sie besser lassen sollten, auch wenn es gut gemeint ist und nach Naturheilkunde aussieht. Wie immer beim NHV-Treff pflegen wir in diesem Veranstaltungsformat besonders den Dialog: Sie entscheiden mit Ihren Fragen mit über den Verlauf des Abends – und was Sie mit nach Hause nehmen können.

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen.

PS. Die Tiere müssen aber an diesem Abend zu Hause bleiben …

 

© Foto: Pixabay

Parodontose natürlich im Griff, Vortrag von Chr. Albinger-Voigt am 14. März 2019

Optionen der ganzheitlichen Zahnmedizin

Vortrag Christine Albinger-Voigt (Zahnärztin & HP)

Donnerstag, 14.03.2019 , 19.00 Uhr, Stadthalle Oberursel, Eintritt frei

Zahnfleischbluten, Mundgeruch … Mit Parodontose oder Parodontitis verbinden viele eine mehr oder weniger lästige bis peinliche Alltagserscheinung. Allerdings ist die Parodontose alles andere als immer harmlos: Aufgrund der Wechselwirkungen mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes) und dem Immunsystem, ist die Entzündung des Zahnbetts je nach Patient mit erheblichen Gesundheitsgefahren verbunden. So steigt unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Nicht zuletzt ist es aber auch für die Lebensqualität fatal, wenn der Zahnhalteapparat geschädigt wird und eventuell Zähne verloren gehen.

Zwar spielt die Hygiene bei Vorbeugung und Behandlung eine entscheidende Rolle, doch mit Desinfektion oder gar Antibiotika ist es nicht getan. Ein ganzheitlicher Ansatz stärkt den Organismus in seinen Heilungsbestrebungen, eine moderne Therapie beinhaltet daher je nach Fall z.B. Probiotika, Mikronährstoffe und ätherischen Ölen. Auch die Anregung des Immunsystems mit homöopathischen „Eigenimpfstoffen“ (Autovaccinen) stellt eine bewährte Option dar.

Referentin Christine Albinger-Voigt ist seit mehr als 30 Jahren Zahnärztin und seit 20 Jahren Heilpraktikerin. Zu ihren Praxisschwerpunkten zählen u.a. die Reduktion von Schwermetallbelastungen, Akupunktur bei Schmerzen oder auch die ganzheitliche kieferorthopädische Behandlung. Frau Albinger-Voigt ist Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin.

 

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„Allerweltsymptome“ – schon an die Schilddrüse gedacht? Tipp des Monats Januar 2019

Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verstopfung, trockene Haut, spröde Haare, Kälteempfindlichkeit … Je nachdem, wie selbstkritisch oder skeptisch wir uns betrachten, sehen wir uns bisweilen nicht unbedingt als Inbegriff von Gesundheit und Vitalität. Dann wieder verwerfen wir diese selbstkritische Einschätzung und halten alles für „normal“ bis „banal“ oder für Auswirkungen des Winters (Dunkelheit, trockene Luft, ungesundes Essen). Solche Relativierungen können durchaus sinnvoll sein und tragen prinzipiell zur Lebenstauglichkeit bei: dass wir nicht jedem „Allerweltsymptom“ nahezu hypochondrisch Krankheitswert beimessen. Auf der anderen Seite kann sich hinter einer Ansammlung solcher Symptome tatsächlich eine mehr oder weniger tiefgreifende funktionelle Störung des Organismus verbergen. Im Falle der oben genannten Symptome sollte man durchaus mal an die Schilddrüse denken. Vielleicht gibt es ja dafür noch weitere Indizien, wie Gewichtszunahme, erhöhte Cholesterinwerte oder Libidoverlust. Kennen Sie Ihre Schilddrüsenwerte, kennt Ihr Arzt sie? Entscheidend ist dabei nicht nur das bekannte Thyroxin, sondern auch das Steuerungshormon TSH, dessen Werte „umgekehrt“ Aufschluss über die Schilddrüsenaktivität geben: hoher TSH bedeutet Schilddrüsenunterfunktion (und umgekehrt). Und manchmal bewirken schon 25 Mikrogramm Thyroxin täglich wahre Wunder und verbessern auch die Lebensqualität beeindruckend, denn die Schilddrüse beeinflusst ganz viele Funktionen des Organismus. Das hat zwar an sich noch nichts mit Naturheilkunde zu tun, gehört aber wesentlich zur Ganzheitsmedizin. Sprechen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin darauf an!

Text: C. Wagner, NHV Taunus

Bild: Ultraschall eines zystischen Knotens in der Schilddrüse

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