Impfpflicht oder: Wie die Ethik abhanden kam

Ethik ist ein anderes Wort für Moralphilosophie. Es geht um Fragen nach dem richtigen Handeln, nach gut oder schlecht oder sogar gut und böse. Ein riesiges Feld. Nun haben wir seit rund 21 Jahren einen Deutschen Ethikrat, die ersten Jahre hieß er Nationaler Ethikrat, der sich interessanterweise fast ausschließlich mit ethischen Fragen der Medizin befasst. Seine Mitglieder werden zur Hälfte von der Bundesregierung, zur Hälfte vom Bundestag bestellt, sein Status gilt als „unabhängig“, was auch immer das sein soll.

Böse Zungen argwöhnten von Beginn an, dass das Gremium dazu da sei, den unstillbaren Hunger des medizinisch-pharmazeutischen Komplexes nach neuen Geschäftsfeldern vor allem in der Biotechnologie in ein sozialverträgliches Licht zu tauchen, es also im Sinne des Gemeinwohls erscheinen zu lassen, wenn Deutschland nicht vom internationalen marktgetriebenen Biotech-Fortschritt abgehängt wird.

So schlimm schien es dann aber viele Jahre nicht, was der DER ablieferte, das Themenspektrum war breiter und die Empfehlungen oft differenzierter als von Kritikern befürchtet. Doch mit den Empfehlungen zur Corona-Impfpflicht hat der DER seine Unschuld verloren, sämtliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit bzw. Nicht-Wirksamkeit der Impfung in wesentlichen Punkten, die eine Impfpflicht rechtfertigen könnten, willentlich ignoriert und ist einer Funktion angekommen, die mit Ethik nichts zu tun hat: Handlanger der Entmündigung.

Lesen Sie die zweiteilige Analyse „Wie die Ethik beim Ethikrat abhanden kam“ von NHV-Vorsitzender Christoph Wagner: https://wastutdirgut.de/e-wie-ethikrat-teil-i/

 

Illustration: (C) Pixabay

Bienenführung mit Bio-Imker Andreas Kramer – Di, 24.05.2022

Dienstag, 24.05.2022, 16.00-(ca.)17.30 Uhr, Oberursel

In den vergangenen Jahren ist das öffentliche Interesse am Leben der Bienen enorm gestiegen. Die Zahl der Hobby-Imker nimmt vielerorts wieder zu. Mehrere beeindruckende Filme rund ums Thema Bienen wurden produziert und fanden ein großes Publikum. Wie wäre es, mal etwas live zu erfahren und erleben?

Andreas Kramer ist Profi: Bioland-Imker im Taunus. Er erklärt an diesem Nachmittag, wie sich Bienen und Bienenvölker im Jahresverlauf verhalten, welche Aufgaben sie zu erledigen haben, mit welchen Schwierigkeiten sie kämpfen. Außerdem erzählt er einiges aus der Geschichte der Imkerei und wie das Imkern heute funktioniert.

Je nach Witterung wird es konkrete „Einblicke“ in das konkrete Leben der Bienenvölker vor Ort geben. Im Anschluss an die Führung steht Andreas Kramer für Fragen (z.B. auch zum Honig in der Ernährung) zur Verfügung.

Ort: Königsteiner Straße 29, Oberursel (= am Dorint-Hotel, im Hotelpark an den Bienenstöcken unter den Mammutbäumen Richtung obere Einfahrt)

Teilnehmer: maximal 20, nur mit Anmeldung!

Teilnahmegebühr: 8,- Euro für NHV-Mitglieder, 12,- für Nicht-Mitglieder; der Beitrag kann vor Ort entrichtet werden

Hinweis: Bitte in geschlossener Kleidung (langärmlig, lange Hosen, geschlossene Schuhe) erscheinen!

Anmeldung erforderlich. Idealerweise per E-Mail: info@nhv-taunus.de

Foto: © Andreas Kramer

Das Immunsystem stärken in diesen Zeiten, Workshop mit Inga Tulach – Mo, 02.05.2022

Die eigene Abwehr und die Selbstheilungskräfte aktivieren

Diese Veranstaltung wird wiederholt:
Mo, 02.05.2022, 18.30-20.00 Uhr, online via Zoom
(Erstveranstaltung fand am 17.03.2022 statt.)

Teil II des zwei-teiligen Workshops
„Herausforderungen meistern in diesen turbulenten, unruhigen Zeiten“
(beide Teile können unabhängig voneinander besucht werden)

Der allgemeine, gesellschaftliche Stresspegel ist massiv angestiegen und das bleibt nicht ohne Folgen für die Gesundheit – Stress ist der Krankheitsfaktor Nr. 1. In diesem zweiten Teil des Workshops liegt der Fokus auf der Stärkung des Immunsystem. Aus wissenschaftlichen Forschungen ist bekannt, dass körperlicher oder emotionaler Stress gravierend das Immunsystem beeinflusst. Wenn der Körper über längere Zeit Stressfaktoren ausgesetzt ist, ständige Anspannung vorherrscht, dann greift das unser Immunsystem an und die Selbstheilungskräfte können nicht mehr so gut wirken. Dieser Kurz-Workshop gibt Ihnen einige Anregungen, wie Sie für sich und/oder für Ihre Familie dafür sorgen können, ein stabileres Immunsystem aufzubauen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Bewusstes Atmen mit Visualisierungen, geführte Herz-Meditation und EFT. Die Emotional Freedom Technique (EFT) ist eine Technik zur Stress-Reduzierung: Durch Klopfen auf bestimmte Meridian-Punkte, verbunden mit gezielt angeregten Bewusstseinsprozessen wird das Stresszentrum im Gehirn beruhigt (Amygdala). Dieses Zentrum ist im Wesentlichen für die Ausschüttung von Stresshormonen zuständig, und dies hat mächtige Auswirkungen auf das Immunsystem. Studien haben ergeben, dass durch Anwendung von EFT unter anderem der Cortisol-Spiegel deutlich sinkt, die Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und DHEA steigt. Auch die Menge von Immunglobulin A steigt um ein Vielfaches. Somit haben Sie ein Stück weit Ihre Gesundheit sprichwörtlich in der Hand.

Inga Tulach ist Heilpraktikerin in Oberursel und die Programmleiterin des Naturheilverein Taunus. Weitere Infos über die Referentin finden Sie auf ihrer Praxis-Website: https://www.heilpraktikerin-oberursel.de/

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden.

Nach Anmeldung per Mail, über info@nhv-taunus.de oder über unser Kontaktformular, erhalten Sie von uns die Zugangsdaten zugeschickt.

Beachten Sie auch Teil I dieses Kompakt-Workshops: Ängste auflösen und Frieden finden.

Foto: © iXimus auf Pixabay

Heilsame Frühlingskräuter mit allen Sinnen entdecken, Naturführung 03.06.2023

Kräuterspaziergang in Königstein-Schneidhain mit Christiane Onneken

Samstag, 03. Juni 2023, 15.00- (ca.)17.30 Uhr

Start (Treffpunkt): An den Eichen 6, 61462 Königstein

Kräuterwanderung mit Phytotherapeutin Christiane Onneken

Der Bangert in Königstein bietet abwechslungsreiche Gegebenheiten wie Waldrandlagen, Wiesen, Felder und Feuchtgebiete, dadurch zeigt sich eine Vielfalt verschiedenster Wildkräuter. Welche heimischen Kräuter uns neue Kraft nach dem Winter geben, das werden wir auf einem 2- bis 3-stündigen Spaziergang über den Bangert erfahren. Ob Küche, Hausapotheke oder Frühjahrskur: die Kräuter sind vielseitig anwendbar. Sie zu erkennen, wofür und wie man sie verwenden kann möchte die Kräuterfrau Christiane Onneken Ihnen näherbringen.

Christiane Onneken (Königstein/Ts.) ist Physiotherapeutin, Gesundheitspraktikerin, Kräuterexpertin und Gesundheitswanderführerin. Sie stellt viele Heilpflanzenprodukte selbst her und verkauft sie z.B. auf saisonalen Märkten. Für den Naturheilverein Taunus hat sie schon mehrere erfolgreiche Natur- und Gesundheitsführungen angeboten.

Teilnehmerzahl: maximal 15

Teilnahmebeitrag: für NHV-Mitglieder 8 €, für Nicht-Mitglieder 15 €; der Betrag kann bar vor Ort entrichtet werden

Anmeldung erforderlich! info@nhv-taunus.de oder Tel. (06171) 20 60 708 (Geschäftsstelle Naturheilverein Taunus)

Foto: © Ioachim Marcu auf Pixabay

Ängste auflösen und Frieden finden, Workshop mit Inga Tulach – Wiederholung: Mo, 25.04.2022

Aus Angst und Lähmung herauskommen und Zugang zur inneren Kraftquelle finden

Diese Veranstaltung wird wiederholt:
Mo, 25.04.2022, 18.30-20.00 Uhr, online via Zoom
(Erstveranstaltung war am 10.03.2022)

Teil I des zwei-teiligen Workshops
„Herausforderungen meistern in diesen turbulenten, unruhigen Zeiten“
(beide Teile können unabhängig voneinander besucht werden)

Die Herausforderungen des Alltags mit Job und Familie, die Ängste, die sich um die eigene Gesundheit oder die Gesundheit unserer Liebsten drehen, all die Sorgen und Nöte – wen bringt das nicht an ihre/seine Grenzen? Mit einfach anzuwendenden Techniken können Sie wieder zu mehr Ruhe und Gelassenheit finden – wie wichtig in dieser aufgewühlten Zeit.

Wir alle haben seit geraumer Zeit Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt, die sich unsicher bis turbulent anfühlen. Manchmal ist es, als sei man inmitten eines Sturmes, ohne zu wissen, wo einem der Kopf steht und jeglicher klare Gedanken scheint wie weggeblasen. Auch wenn es sich dann so aussichtslos anfühlt, gibt es Möglichkeiten, wieder zu innerem Frieden zu finden. Dieser Kurz-Workshop gibt Ihnen einige Anregungen, wie Sie das bewerkstelligen können – ganz für sich und/oder für Ihre Familie und ohne weitere Einflüsse von außen.

Der Workshop beinhaltet verschiedene Elemente: Bewusstes Atmen, geführte Herz-Meditation, Visualisierungen und EFT. Bei EFT (Emotional Freedom Technique) handelt es sich um eine Technik zur Stress-Reduzierung, die zum Einen auf der Weisheit der Traditionell Chinesischen Medizin über Energiebahnen im menschlichen Körper basiert (Meridiane), und zum Anderen auf neuere wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zurückgreift. Durch Klopfen auf bestimmte Meridian-Punkte und gleichzeitiges sich Bewusst-machen und Benennen eines Stressfaktors werden beruhigende Signale über das Nervensystem an das Stresszentrum im Gehirn geschickt.

Inga Tulach ist Heilpraktikerin in Oberursel und die Programmleiterin des Naturheilverein Taunus. Weitere Infos über die Referentin finden Sie auf ihrer Praxis-Website: https://www.heilpraktikerin-oberursel.de/

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden.

Nach Anmeldung per Mail, über info@nhv-taunus.de oder über unser Kontaktformular, erhalten Sie von uns die Zugangsdaten zugeschickt.

Beachten Sie auch Teil II dieses Kompakt-Workshops.

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Deutscher Naturheilbund positioniert sich gegen Covid-Impfpflicht

Jede und jeder kann sich impfen lassen. Impfangebote sind ausreichend vorhanden und hinreichend bekannt. Niemand muss sich rechtfertigen, der sich auf diese Weise schützen möchte. Niemand sollte aber auch so tun, als bedürfe es noch mehr an offizieller „Aufklärung“ (also massive Werbung verbunden mit Erpressung) bezüglich der Impfung.

Überlassen wir die Impfentscheidung den mündigen Patient*innen bzw. Bürger*innen! Wehren wir uns gegen weiteren Impfzwang (z.B. mittels 2G als Zutrittsbedingung etwa zum Studium oder zur Ausbildung). Widersprechen wir der Impfpflicht für Heilberufe. Es gibt mittlerweile offenkundig keinerlei „solidarische“ Gründe für die Impfung, wenn diese keine sterile Immunität erzeugt, wenn Geimpfte ebenfalls sich und andere anstecken, auch krank werden, und wenn das Ziel „Herdenimmunität“ oder neudeutsch „Gemeinschaftsschutz“ völlig utopisch ist. Treten wir einer Kampagne entgegen, die dem Motto folgt: „Je weniger sich die Impfung als effektiv erweist, desto mehr Menschen müssen dazu gezwungen werden.“ Schützen wir die Menschenwürde und das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Viele der ungeimpften Angehörigen nicht-ärztlicher Heilberufe (Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Psychotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Hebammen und nicht zuletzt Heilpraktiker*innen) fühlen sich derzeit von ihren Verbänden und Institutionen im Stich gelassen, denn diese schweigen immer noch zu Impfzwang und Impfpflicht. Ähnlich sind viele Mitglieder in naturheilkundlichen Institutionen und Leser*innen entsprechender Publikationen enttäuscht über die mangelnde Aufklärung aus naturheilkundlicher und ganzheitsmedizinscher Sicht.

Ich freue mich umso mehr, dass sich der Deutsche Naturheilbund (DNB), Dachverband der Naturheilvereine, klar gegen eine Impfpflicht positioniert hat. Die älteste europäische Vereinigung für Naturheilkunde vertritt Laien, Berater und Therapeuten. Hier geht’s zur DNB-Stellungnahme.

Erfreulicherweise steht der DNB nicht ganz allein, so hat auch die Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) klar Stellung bezogen gegen Impfzwang und Impfpflicht.

Die wichtigsten Argumente gegen die Impfpflicht finden Sie ganz kurz und knackig bei den Ärztinnen und Ärzten für individuelle Impfentscheidung.

Bitte helfen Sie mit, diese Positionen und Argumente zu verbreiten!

Vielen Dank!

Mit besten Grüßen

Christoph Wagner, 1. Vors. Naturheilverein Taunus

 

Illustration: © Wilfried Pohnke auf Pixabay

Resilienz erleben: Impuls-Workshop mit Peggy Eberle, Mittwoch 17.11.2021

18.30 -20.30 Uhr/via Zoom

Das Thema: Menschen, die mit den Widrigkeiten des Lebens oder stressigen Zeiten umgehen können, haben eine innere Widerstandskraft, die seit einigen Jahren als „Resilienz“ bezeichnet wird. Kündigungen, Trennungen, Zeitdruck auf der Arbeit oder Streitigkeiten im privaten Bereich werfen sie nicht aus der Bahn, im Gegenteil: teilweise gehen sie aus solchen Konflikten sogar gestärkt hervor.

Ihr Gewinn: In diesem zweistündigen Impulsworkshop erfahren Sie, was Resilienz genau ist und wie wir sie erreichen oder ausbauen können: Sie lernen die sieben Säulen der Resilienz kennen und werden dazu eingeladen, einzelne Übungen auszuprobieren. Sie erleben, wie Resilienz den Alltag positiv begleitet. Je besser man sich kennt, umso besser kann man sich annehmen und weiterentwickeln.

Die Referentin Peggy Eberle arbeitet seit über 10 Jahren als selbstständige Beraterin, Vertriebs- und Verhaltenstrainerin, Resilienz-Trainerin und als Coach für Organisationen, Führungskräfte, Teams und auch für Privatpersonen. Weitere Infos: www.eberle-training.de

Eintritt frei: Die Teilnahme ist kostenfrei. Über eine Spende für weitere Projekte freut sich der Naturheilverein Taunus.

Anmeldung: Sie können sich formlos per Mail oder über unser Kontaktformular anmelden und erhalten den Zugangslink zugeschickt.

 

Foto: © Gerd Altmann auf Pixabay

Tipp des Monats: Es gibt keine Fehler … Raus aus dem Schwarz-Weiß-Denken!

„Es gibt keine Fehler, nur Variationen.“ Ein bisschen Ähnlichkeit hat dieses geflügelte Wort mit dem eher herbstlichen Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Beide scheinen nicht ganz ernst, aber auch nicht nur als Spaß gemeint. Vielleicht könnte man sie auch als Herausforderung verstehen, aus dem Schwarz-Weiß-Denken von richtig und falsch oder gut und schlecht herauszutreten, jedenfalls die Sache etwas entspannter zu betrachten.

Ich habe das schöne Motto „Es gibt keine Fehler, nur Variationen“ zunächst beim Heilsamen Singen kennen gelernt, und in diesem Kontext verwende ich es selbst immer wieder. Es steht für die Einladung, sich vom Leistungszwang freizumachen: Es beinhaltet das Versprechen von mehr Spaß und Lebensfreude durch weniger Bewertung.

Das Motto trifft auf viele weitere Lebensbereiche und auf die Lebenskunst zu. Aus ihm sprechen Wohlwollen und Güte, wenn es darum geht, etwas anders zu machen oder etwas ganz Neues zu wagen. Wann immer etwas passiert, was unseren Wünschen oder Idealvorstellungen widerspricht oder auch nur unseren Perfektionismus stört, könnten wir uns fragen: „War’s wirklich ein Fehler oder eher eine Variation?“

Sicher, Fehler gibt es – trotz des schönen Wahlspruchs. Manchmal sind sie für etwas gut: Wir lernen etwas aus dem Fehler. Oder die Leidtragenden unseres Fehlers lernen etwas. Manchmal lässt sich zwar beim besten Willen nicht erkennen, wofür ein Fehler gut gewesen sein soll. Doch selbst dann ist er immer noch für eines gut: Uns und unser Umfeld daran zu erinnern, wie wichtig eine menschliche Fehlerkultur ist!

Gerade wenn ein Fehler total bedauerlich, tragisch, ärgerlich, gravierend und natürlich komplett „unnötig“ ist, geht es um die Frage: Wer darf bei uns (wann) (welchen) Fehler machen? Wie gehen wir damit um? Gotthold Ephraim Lessing, Vordenker in Sachen Toleranz, hat es einmal so formuliert: „Fehler schließen Vorsatz und Tücke aus; daher müssen alle Fehler Allen zu verzeihen sein.“

Das mutige Ausprobieren mit dem Risiko, Fehler zu machen, scheint mir besser, als Fehler partout vermeiden zu wollen. Ich habe schon öfters gelesen, dass Menschen am Lebensende eben das zu den größten „Fehlern“ zählen, was sie unterlassen, was sie sich nicht getraut haben.

Nach meiner Erfahrung sind die meisten Handlungen (oder auch Nicht-Handlungen), die später als Fehler klassifiziert werden, ohnehin mit einer gewissen Notwendigkeit geschehen: Eigentlich hatten wir wichtige Gründe, uns genau so zu entscheiden, oder aber wir hatten (scheinbar) gar nichts zu entscheiden, wir hatten keine Wahl. Hinterher ist man immer klüger, aber vermutlich geht es dabei eher selten um Fehler, sondern um Variationen auf unserem Lebensweg – und wie be- oder abwertend wir damit und mit uns selbst umgehen, das scheint mir maßgeblich dafür, ob unser Leben besser wird.

Ich wünsche Ihnen viel Glück und Gelassenheit!

Text: © Christoph Wagner, Philosoph und Heilpraktiker (wastutdirgut.de), 1. Vors. NHV Taunus

Foto: © Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Therapiefreiheit auch für Tiere. Tipp des Monats: Petition unterzeichnen!

Mitte September entscheidet der Bundesrat über über das Tierarzneimittelgesetz. Das klingt erst einmal unverdächtig. Doch in seiner derzeitigen Fassung, die im Januar 2022 in Kraft treten soll, beinhaltet das Gesetz erhebliche Einschränkungen für Tierhalter(innen) und Tiertherapeut(inn)en im Umgang mit nicht rezeptpflichtigen Arzneimitteln für Ihre Lieblinge. Das Gesetz würde so dazu führen, dass die konventionelle (chemische) Tiermedizin gestärkt, die ganzheitliche, komplementäre und sanfte Medizin geschwächt würde. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie sich an einer aktuellen Petition beteiligen: Therapiefreiheit für Tiere erhalten!

Bild: (c) Fotolia

Homöopathie für Haustiere – Basiswissen und wichtigste Mittel: Mi 27.10.2021, 19 Uhr

Vortrag mit Dr. med. vet. Maleen Schaumburg

Neuer Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021, 19.00-20.30 Uhr, online via Zoom

Danke für den schönen Vortrag! Und für das hier: Handout zum Vortrag!

Das Thema: Akute Erkrankungen wie z.B. Magen-Darm Probleme, Atemwegserkrankungen, Schmerzen und vieles mehr, können effektiv homöopathisch behandelt werden – auch bei Tieren! Ebenso ist die Homöopathie in der Lage, bei unseren Lieblingen lange bestehende, oft vielfältig vorbehandelte Krankheiten deutlich in ihrer Symptomatik zu lindern und sehr häufig komplett auszuheilen.

Ihr Gewinn: Der Vortrag beleuchtet die vielfältigen Möglichkeiten dieser sanften Therapiemethode. Im Verlauf werden außerdem die Themen Impfung, Entwurmung, Zeckenabwehr und deren Einfluss auf die Gesundheit kurz angesprochen. Last but not least: Frau Dr. Schaumburg verrät, welche homöopathischen Einzelmittel in eine sinnvoll zusammengestellte Homöopathische Hausapotheke für Ihren Liebling gehören.

Die Referentin: Maleen Schaumburg, promovierte Tierärztin seit 1998, führt eine eigene Praxis in Friedberg. Sie ist u.a. Dozentin an der Akademie für Tiernaturheilkunde, Mitglied in verschiedenen Verbänden, z.B. der International Association for Veterinary Homeopathy, und erstellt Gutachten für die Zulassung von homöopathischen Arzneimitteln. Weitere Infos: https://www.tierarztpraxis-ms.de/

Eintritt frei: Die Teilnahme ist kostenfrei. Über eine Spende für weitere Projekte freut sich der Naturheilverein Taunus.

Anmeldung: Sie können sich formlos per Mail oder über unser Kontaktformular anmelden und erhalten den Zugangslink zugeschickt.

Foto: © Maleen Schaumburg